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Säule 3a - der Pakt mit dem Zürich-Teufel
![]() | Jack Frost (04.12.2009 05:41): Hi all! Laut Bundesamt für Privatversicherungen gibt es heute noch keine gesetzliche Vorschrift den Vertragspartner beim Vertragsabschluss über die vielen verschiedenen und hohen Kosten zu informieren. Deshalb wird es wohl weiterhin jedes Jahr neue Opfer geben wie dem Kassensturz vom 13.10.2009 zu entnehmen ist (Altersparen: Versicherungen rupfen Kunden). Link: http://www.sf.tv/sendungen/kassensturz/manual.php?catid=kassensturzsendungsartikel&docid=20091013-versicherungen |
![]() | Jack Frost (04.12.2009 05:40): Der Pakt mit dem Zürich-Teufel ... Vor nicht allzu langer Zeit an einem schönen Tag im Dezember machte sich ein Diener des Teufels in der Gestalt eines Engels auf den Weg um einen Dummen zu suchen. Er brauchte nicht lange zu suchen und fand diesen Dummen auf der Erde in der schönen Schweiz. Der Diener des Teufels sagte: „Erdling, ich habe da ein tolles Angebot für Dich. Du vertraust uns 28 Jahre lang jedes Jahr 6000 Goldstücke an und bekommst dann 210.000 Goldstücke zurück. Der garantierte Zins ist 4%. Und wenn Du arbeitsunfähig wirst, dann brauchst Du die 6000 Goldstücke nicht mehr zu bezahlen, die zahlen wir für Dich weiter. Das ist bei einem garantierten Zins von 4% schon eingerechnet und praktisch kostenlos dabei.“ Der Erdling fragte: Was ist, wenn die Zeiten schlechter werden und ich die 6000 Goldstücke nicht mehr zahlen kann? Der Diener des Teufels sagte: „Das ist kein Problem. Den Vertrag kannst Du jederzeit problemlos ändern und die Zahlungen reduzieren oder ganz einstellen.“ Der Erdling fragte: „Was ist, wenn ich das Geld brauche?“ Der Diener des Teufels sagte: „Kein Problem. Dein Guthaben kannst Du jederzeit problemlos beziehen.“ Der Erdling freute sich über den tollen Vertrag, unterzeichnete und zahlte sofort die 6000 Goldstücke. Auch die nächsten 6000 Goldstücke und die nächsten 6000 Goldstücke zahlte der Erdling brav und termingerecht. Dann wollte der Erdling aber doch wissen ob sein Geld sich planmässig vermehrt und fragte nach wie hoch denn sein Guthaben jetzt sei. Da bekam der Erdling zur Antwort, dass sein Guthaben 9500 Goldstücke sei. Der Erdling konnte nicht verstehen was da geschehen ist, er hatte doch bereits 18000 Goldstücke bezahlt. Und der Erdling forderte seinen Vertragspartner auf, ihm bekannt zu geben, warum die Hälfte seiner Goldstücke verschwunden war und bekam zur Antwort: „Von der ersten Zahlung haben wir 4200 Goldstücke genommen. Die musst Du für den Vertragsabschluss zahlen. Weitere 600 Goldstücke haben wir für die Versicherung genommen welche die 6000 Goldstücke weiterzahlt, wenn Du nicht mehr arbeiten kannst und wenn Du jetzt die 6000 Goldstücke nicht mehr zahlen kannst, oder das Guthaben beziehen möchtest, dann werden wir dafür noch einmal 3000 Goldstücke nehmen. Das steht so im Vertrag.“ Da suchte der Erdling einen Mathematiker auf und liess von diesem ausrechnen wie hoch denn die garantierte Verzinsung wirklich sei. Der Mathematiker rechnete und rechnete und rechnete und kam zum Schluss, dass die garantierte Verzinsung niemals bei 4% sondern bei nur 1,8% liegt und das auch nur, wenn man die 6000 Goldstücke 28 mal einzahlt. Dazu der Teufel: Selbstverständlich gibt es auch noch Verwaltungskosten. Der Erdling konnte die Welt nicht mehr verstehen aber es nützte ihm nichts. Auch ein hoher Richter und ein Staatsanwalt waren der Meinung, der Teufel und sein Helfershelfer haben sich absolut korrekt verhalten. |
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